Kümmel – Carum carvi

Der typische Kümmelduft kommt von dem Carvon, das aus bis zu 60% des ätherischen Öls in den Samen ausmacht. Verwendet werden die Blätter, wurzeln, Samen und das Öl. Es ist ein scharf aromatisches Kraut, das Darm-und Gebärmutterkrämpfe lindert und nebenbei noch hustenlösend wirkt.

In der Küche verwendet man die Blätter in Suppen und Salaten, weil sie einen recht milden Petersilien-Dill-Geschmack haben. die wurzeln werden als Gemüse gekocht. Gerade in der jüdischen und nord-und osteuropäischen Küche sind die Samen sehr beliebt. Als Gewürz wird es in Kuchen, Brot, Gulasch, Kohl, Käse und Schnaps verwendet.

In der Medizin soll es innerlich bei Verdauungsstörungen, Blähungen, Koliken, Leistenbruch, Magengeschwür, Durchfall, Menstruationskrämpfen und Bronchitis helfen. Äusserlich wird es zum gurgeln bei einer Kehlkopfentzündung angewendet. Beigemischt wird es unter anderem in Abführmittel und anderen Heilmitteln die zur Linderung von Bauchschmerzen beitragen. Das Kauen der Samen hilft schnell bei einer Magenverstimmung.

kümmel

Es ist eine winterharte Kulturpflanze, die eine gut entwässerten Boden in praller Sonne liebt. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr oder im Frühherbst. Bei kaltem Klima ist es möglich, das die Saat im Frühjahr nicht reif wird. Die Blüten ziehen schädlingsbekämpfende Schlupfwespen an.

Blätter und Wurzeln werden frisch geerntet und als Gemüse verarbeitet. die Samen erntet man reif und trocknet ihn für Aufgüsse und Tinkturen. Das Öl dient als Speisewürze.

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