Schöllkraut – Chelidonium majus

Das Schöllkraut enthält einen hellorangen Saft. Dieser Saft ist ein Heilmittel gegen Hühneraugen und Warzen. Er wird auf die Haut getupft.

Verwendet wird die ganze Pflanze und ihr Saft. Es ist ein reinigendes, entzündungshemmendes Kraut. Es soll die Gallenflüssigkeit anregen und den Kreislauf, sowie die Gebärmutter stimulieren. Desweiteren soll es krampflösend, harntreibend und abführend wirken.

In der Medizin wird es innerlich bei Gallenblasenentzündungen, Gelbsucht, Hepatitis, Gicht, Arthritis, Rheuma, nachlassendem Fieber, Krampfhusten, Bronchitis, Hautausschlag, Geschwüren, Haut-und Magenkrebs verwendet.

Überdosierungen führt zu Hautreizungen, Reizhusten, Atembeschwerden und Schläfrigkeit. Es darf auf keinem Fall in der Schwangerschaft eingenommen werden.

Äusserlich wird es verwendet bei Augenentzündungen, grauem Star, blauen Flecken, Verstauchungen, Warzen, Schuppenflechte, Kopfgrind und bei Geschwülsten.

Anbau & Ernte

Es ist eine winterharte Zierpflanze, die einen feuchten Boden in der Sonne aber auch gerne im Schatten steht.

Aussaat erfolgt im Frühjahr. sie sät sich gerne selber aus. Berührt man die Pflanze, hinterlässt der Saft gelbe Flecken.

Die blühende Pflanze wird im Sommer geschnitten und frisch für Aufgüsse und Tinkturen verwendet. Der Saft der Pflanze wird frisch verbraucht, weil durch das Trocknen die Wirkung verloren geht.

schöllkraut

Sonnenhut – Echinacea purpurea

Der rote Sonnenhut findet in der Heilpflanzenkunde am meisten Verwendung, weil der Anbau am einfachsten ist.

Verwendet werden die Wurzeln und die Rhizome. Es ist ein bitteres, aromatisches und umstimmendes Kraut, das sehr das Immunsystem anregt und antiviral, bakterizid wirkt.

Innerlich findet es Verwendung bei Hautkrankheiten, Pilzinfektionen, Blutvergiftungen, Gewebsnekrose, Furunkeln, Abszessen, schlecht heilende Wunden, Infektionen der oberen Atemwege. Übermässiger Gebrauch führt zu Reizungen im Rachenraum.

Äusserlich wird es verwendet bei Akne, Herpes, Schuppenflechte und infektiösen Verletzungen.

Anbau & Ernte

Der Sonnenhut ist eine winterharte Zierpflanze die eine  nährstoffreichen und entwässerten Boden bevorzugt. Die Pflanze verträgt volle Sonne. die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr oder durch Teilung der Wurzeln in der Ruhezeit.

Wurzeln und Rhizome werden im Herbst geerntet und getrocknet und für Absude, Aufgüsse, Flüssigkeitsextrakten, Pulver und Tinkturen verwendet.

roter_sonnenhut

Spitzwegerich – Plantago lanceolata

Spitzwegerich wächst an Wegrändern und auf Wiesen. Erkennbar ist er an seinen langen schmalen Blättern, die wie Lanzen aus dem Boden kommen.

Spitzwegerich ist eine wichtige Arzneipflanze. In der Volksmedizin ist er ein bekanntes Wundheilmittel – einige Spitzwegerichblätter werden zerkaut, auf die Wunde aufgelegt und mit einem weiteren Blatt bedeckt.

Spitzwegerich wurde im Mittelalter von Hildegard von Bingen, Albertus Magnus und Leonhart Fuchs bei verschiedenen Krankheiten zur innerlichen und äußerlichen Einnahme empfohlen. Bei Blutungen verschiedener Art, Weißfluß, Blasenschwäche, Leberleiden, Durchfallerkrankungen, Sodbrennen, Spulwürmer, Husten, Asthma, Kopfschmerz, Fieber, Gicht, Rheuma, Geschwülste, Geschwüre, Wunden, Augenentzündungen und Insektenstichen.

spitzwegerich

Schwarznessel – Ballota nigra

Leider wird die Schwarznessel kaum noch in der Kräuterkunde genutzt.

Verwendet wird die gesamte Pflanze. Die Schwarznessel ist ein schleimlösendes Mittel mit einem sehr unangenehmen Geschmack, das die Gebärmutterfunktion anregt und Krämpfe des Verdauungssystems und der Bronchien beruhigt. Es ist auch sehr hilfreich bei Übelkeit und Erbrechen.

Innerlich wird es verwendet bei schlechtem Stuhlgang, Schwangerschaftsübelkeit, Menstruationsbeschwerden und Bronchialleiden.

Anbau & Ernte

Die Schwarznessel ist eine winterharte Wildpflanze, die auch gerne als Zierpflanze genommen wird. Sie mag einen wasserdurchlässigen Boden mit viel Sonne oder Halbschatten. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr und durch Teilung während der Ruhephase.

Es wird für die Ernte die ganze Pflanze zu Beginn der Blüte geschnitten und getrocknet für Aufgüsse, Flüssigkeitsextrakten oder Tinkturen verwendet. Frisch nimmt man sie für Sirups.

schwarznessel

Schafgarbe – Achillea millefolium

Die Schafgarbe wurde viel mit der Wahrsagerei in Verbindung gebracht. Aus der Schafgarbe wurden 40 verschiedene Substanzen isoliert.

Verwendet wird die ganze Pflanze. Die Schafgarbe ist ein bitteres, zusammenziehendes, entzündungshemmendes, schweissbildendes, harntreibendes, krampflösendes, blutdrucksenkendes und blutungsstillendes Kraut. Es lindert auch Verdauungsstörungen.

Innerlich wird es verwendet bei fiebrigen Erkrankungen, Katarrh, Durchfall, Ruhr, Rheuma, Arthritis, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahre, Hypertonie. Äusserlich bei Wunden, Nasenbluten, Geschwüren, Augenentzündungen und Hämorrhoiden. Eine längere Behandlung mit der Schafgarbe kann zu Allergien und zur Sonnenempfindlichkeit der Haut führen.

Anbau & Ernte

Die Schafgarbe ist eine winterharte Kulturpflanze die einen entwässerten Boden und die pralle Sonne liebt. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch Aussaat oder durch Teilung. Sie neigt zum wuchern. Für die Ernte werden die ganzen Pflanzen im Sommer geschnitten und für Aufgüsse, Lotionen und Tinkturen getrocknet.

SCHAFGARBE

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