Moschusmalve – Malva moschata

Die Moschusmalve ist ein wenig schwächer in ihren Wirkungen, als ihre anderen Vertreter, wie z. B. die Wegmalve. Daher kann man sie gut als Ersatz nehmen.

Verwendet werden die Blüten, Blätter und die Früchte. Die Moschusmalve ist ein schleimiges, zusammenziehendes Wildkraut mit schleimlösender und entzündungshemmender Wirkung. Sie beruhigt das Gewebe.

Innerlich wird die Moschusmalve verwendet bei: Bronchitis, Husten, Halsinfektionen, Katarrh, Asthma, Emphysem und Gastritis. Äußerlich verwendet man die Moschusmalve bei: nässenden Ekzemen, Furunkeln, Insektenstichen und Abszessen. Sie wirkt leicht abführend.

Anbau & Ernte

Die Moschusmalve ist eine winterharte Zierpflanze und sie liebt einen gut entwässerten, kargen Boden. Sie bevorzugt Sonnenplätze aber auch den Halbschatten. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst. Geerntet werden die Blätter und Blüten im Sommer. Man verwendet sie frisch für Kompressen oder auch getrocknet für Aufgüsse und Extrakte. Die Samenkapseln werden frisch verwendet.

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Muskateller Salbei – Salvia sclarea

Auch dieses Kraut lieben Katzen.

Verwendet werden die Blüten, Blätter, Samen und das Öl. Muskatellersalbei ist ein bitteres, zusammenziehendes und wärmendes Kraut. Er enthält sehr schleimige Samen. Er löst Krämpfe, hilft der Verdauung, anregend auf die Gebärmutter, ist nervenberuhigend, stillt Erbrechen.

Innerlich findet er Verwendung bei Erbrechen, Appetitmangel und Menstruationsbeschwerden. Schwangere dürfen das Kraut nicht einnehmen. Äusserlich wird er bei Fremdkörper im Auge, kleineren Verletzungen und bei Geschwüren verwendet.

Anbau & Ernte

Diese Zierpflanze sät sich gerne selber aus. Salbei hat die Eigenart, das er sich nach Jahren selber verholzt und er dadurch sehr kahl wird.

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Mutterkraut – Tanacetum parthenium

Es handelt sich um ein scharfes, äusserst wirksames Kraut, das man mit Vorsicht geniessen sollte. Das Mutterkraut ist seit 1970 intensiv erforscht worden. Es lässt sich ziemlich sicher sagen, dass es bei Migräne und Rheuma hilft.

Verwendet wird die ganze Pflanze und die Blätter. Ein bitteres, stärkendes und kühlendes Kraut mit beissendem Geruch und üblem Geschmack. Es wirkt schmerzstillend, krampflösend, erweitert die Blutgefässe, senkt Fieber, fördert die Verdauung, ist abführend und regt die Gebärmutterfunktion an.

Innerlich findet das Mutterkraut Verwendung bei Migräne, Kopfschmerzen, Rheuma, Arthritis, Fieber, Verdauungsproblemen und Menstruationsbeschwerden. Äusserlich wird es bei blauen Flecken und Insektenstichen verwendet. Die frischen Blätter können bei einem Verzehr Dermatitis und Magengeschwüre verursachen.

Anbau & Ernte

Das Mutterkraut ist eine winterharte Zierpflanze. Das Mutterkraut gedeiht auf gut entwässerten, trockenen und steinigen Boden. Sie verträgt die volle Sonne. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr oder Herbst durch Aussaat. Für die Ernte schneidet man die ganze Pflanze während der Blüte. Blätter pflückt man nach Bedarf. Beides verwendet man frisch oder getrocknet für Aufgüsse, Flüssigextrakten, Pulver oder Tinkturen.

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Mädesüss – Filipendula ulmaria

Mädesüß war eines der drei heiligen Kräuter der Druiden. Im Mittelalter war es als Streukraut wegen seinem intensiven Geruch beliebt. Im 1900 Jahrhundert gewann man die Salicylsäure aus der Pflanze. Aus dieser Substanz stellte man später synthetisch das Aspirin her.

Verwendet wird die gesamte Pflanze und ihre Blüten. Es ist ein aromatisches, zusammenziehendes und säurebindendes Wildkraut. Es lindert und heilt Schmerzen in den Gelenken und im Verdauungstrakt. Es hilft gegen Organismen die Diphtherie, Ruhr und eine Lungenentzündung hervorrufen.

Innerlich wird es verwendet bei Magenübersäuerung, Sodbrennen, Gastritis, Durchfall, Ruhr, Gelenkschmerzen, Grippe und Blasenkatarrh.

Anbau & Ernte

Mädesüß ist eine winterharte Zierpflanze, die einen nährstoffreichen und gut feuchten Boden liebt. Sie steht am liebsten in der Sonne oder im Halbschatten. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr oder durch Teilung im Herbst oder Frühjahr. Die Pflanze wird zu Beginn der Blüte geschnitten und für Aufgüsse, Extrakten und Tinkturen getrocknet. Blüten werden extra gesammelt und zu Aufgüssen verarbeitet.

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