Gänseblümchen – Bellis perennis

Das Gänseblümchen hat eine lange Tradition. Man sagt, man soll es mit ungesalzener Butter auf  schmerzenden Stellen auftragen.

Verwendet werden die Blüten und die Blätter. Das Gänseblümchen ist ein krampflösendes Wildkraut. Es wird innerlich verwendet bei Husten. Äusserlich findet es Verwendung bei Verletzungen, Augenentzündungen, Quetschungen, Brüchen und Krampfadern.

Anbau & Ernte

Das Gänseblümchen ist eine winterharte Kulturpflanze. Ein regelmässiges entfernen der welken Blüten verlängert seine Blütezeit. Geerntet werden die Blüten und Blätter im Frühjahr bis Sommer. Die Blätter nimmt man frisch für Abkochungen und Salben. Die Blüten für Salben und Aufgüsse.

gänseblümchen

Holunder – Sambucus nigra

Der Holunder ist in der Volksmedizin ein Allheilmittel. Seine Blüten enthält eine Säure, die entzündungshemmend wirkt.

Verwendet werden die Blätter, Rinde, Blüten und Früchte. Der Holunder ist ein bitteres, scharfes und kühlendes Kraut. Es wirkt fiebersenkend, entzündungshemmend, schwächt Reizungen ab, harntreibend und blutreinigend. Die Blätter des Holunders sind insektizid, antiseptisch und heilungsfördernd.

Innerlich wirkt der Holunder gut gegen Grippe, Katarrh, Erkältungen, Fieber, Verstopfung, Nebenhöhlenentzündung, Arthritis. Äußerlich verwendet man den Holunder bei: Augenentzündungen, Mundgeschwüren, Hautentzündungen, kleineren Verbrennungen, Hautreizungen und Frostbeulen.

Anbau & Ernte

Der Holunder ist winterhart und kann zu einem beachtlichen Baum heranwachsen. Er bevorzugt es sonnig, aber auch den Halbschatten. Die Aussaat kann unterschiedlich vorgenommen werden, entweder als Samen im Herbst, Grünstecklinge im Sommer oder durch Holzstecklinge im Winter.

Geerntet werden die blätter Sommer und werden frisch verwendet. Die Rinde wird für Absude getrocknet. vorzugsweise im bevor sich neue Blätter bilden. Die Blüten werden gesammelt und im Ganzen getrocknet. Sie werden verwendet für Aufgüsse, Blütenwässerchen, Salben, Extrakten und Tinkturen.

WARNHINWEIS: Der Verzehr der Blätter und rohen Beeren ist schädlich!!!

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Eisenkraut – Verbena officinalis

In der westlichen Medizin wird das Eisenkraut zur Behandlung von nervösen Leiden verwendet. In der chinesischen Medizin wird es hauptsächlich bei Leber- Milz und Gallenbeschwerden eingesetzt.

Verwendet wird die ganze Pflanze. Es ist ein sehr bitteres, aromatische, kühlendes Kraut. Es soll harntreibend, nervenberuhigend, schweißtreibend, milchflussanregend, entzündungshemmend und schmerzstillend wirken. Es ist blutstillend und regt die Leber-, Gallenblasen- und Gebärmutterfunktion an. In der chinesischen Medizin verwendet man es gegen Malaria.

Innerlich wird es verwendet bei, nervöser Erschöpfung, Schwäche während der schrittweisen Genesung, Asthma, Migräne, Gelbsucht, Gallenblasenbeschwerden und bei geringen Milchfluss. Übermässige Einnahme führt zu Übelkeit und Erbrechen. Eine Einnahme in der Schwangerschaft wird abgeraten.

Äusserlich bei kleineren Verletzungen, Ekzemen, wunden Stellen, Neuralgie und Zahnfleischentzündungen.

Anbau & Ernte

Das Eisenkraut ist eine winterharte Kulturpflanze die einen feuchten Boden und die Sonne bevorzugt. Vermehrung im Frühjahr und im Herbst

Die Pflanze wird zur Blütezeit geschnitten und für Absude, Aufgüsse, Flüssigkeitsextrakten, Salben, und Tinkturen getrocknet.

eisenkraut

Herzgespann – Leonurus cardiaca

Das Herzgespann wurde im alten Griechenland bei Angstzuständen in der Schwangerschaft verschrieben. Forschungen haben nachgewiesen, dass die Pflanze beruhigend auf das Herz wirkt und das Thromboserisiko verringert.

Verwendet wird die ganze Pflanze. es ist ein bitteres, harntreibendes Kraut. Es regt den Kreislauf und den Uterus an. Senkt den Blutdruck und löst Krämpfe. Es ist ein Beruhigungsmittel, sowie Nerventonikum und hat antibakterielle Wirkungen.

Innerlich findet es Verwendung bei Herzbeschwerden, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahre. Es darf nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden.

Anbau & Ernte

Das Herzgespann ist eine winterharte Kulturpflanze die eine feuchten Boden und die Sonne aber auch den Halbschatten liebt. Die Vermehrung durch Aussaat erfolgt im Frühling, kann aber auch die Teilung im Frühling oder im Herbst vorgenommen werden. Die Pflanze wird geschnitten wenn sie blüht, aber bevor Samen angesetzt werden. Das Herzgespann wird getrocknet für Aufgüsse, Flüssigkeitsextrakten, Tinkturen, Absude, Puder oder Umschläge.

herzgespann

Hopfen – Humulus lupulus

Hopfen wurde von den Indianern bei Schlaflosigkeit und bei Schmerzen eingenommen. Bei uns ist er seit dem 17.Jahrhundert fest in der Medizin verankert.

Verwendet werden die Blätter, Triebe und weibliche Blüten (Zapfen) und das Öl. Der Hopfen ist ein bitteres, kräftigendes Kraut, das harntreibend, schmerzlindernd und krampflösend ist. Ein Beruhigungsmittel mit hormonellen und antibakteriellen Wirkung.

Innerlich wird er verwendet bei Schlaflosigkeit, nervösen Spannungen, Angstzuständen, Reizbarkeit, Dauererektion und vorzeitigen Samenerguss. Äusserlich findet er Verwendung bei Ekzemen, Herpes, Entzündungen der Haut und Geschwüren an den Beinen.

Anbau & Ernte

Der Hopfen ist eine winterharte Kulturpflanze, die einen feuchten Boden, Sonne oder Halbschatten bevorzugt. Die Blüten werden im Herbst gepflückt und frisch oder getrocknet für Aufgüsse, Flüssigkeitsextrakten, Tinkturen oder zur Destillation von Ölen verwendet. Der Hopfen ist hautreizend und allergen.

hopfen

Fenchel – Foeniculum vulgare

Die Fenchelsamen wurden im Mittelalter als Aromastoff und während der Fastenzeit gegen das Hungergefühl gekaut. Der Gewürzfenchel ist in der Mittelmeergegend weit verbreitet und der etwas bittere ist gewöhnlich in Mitteleuropa und Russland zu finden.

Verwendet werden die Blätter , Stengel, Wurzeln, Samen und das Öl. Der Fenchel ist ein süsses, aromatisches und harntreibendes Kraut. Es hilft bei Verdauungsstörungen, verstärkt den Milchfluss, lindert Entzündungen und löst Krämpfe.

Innerlich findet der Fenchel Verwendung bei Blähungen, Koliken, wenigen Milchfluss, Harnstörungen. Äusserlich wird er verwendet als Gurgel-und Mundwasser bei Zahnfleisch- und Halsentzündungen.

Anbau & Ernte

Fenchel ist eine Zierpflanze die bedingt winterhart bei kalten und feuchten Wintern ist. Fenchel samt sich auf den meisten Böden selbst aus. Die Blüten ziehen nützliche Insekten an, wie die Schwebfliegen, Tachinafliege und die Schlupfwespe, die sich von den Schädlingen ernähren.

Die Blätter werden in der Wachstumsphase gepflückt. Am zartesten sind die Blattenden im Frühjahr. Die Stengel werden nach Bedarf geschnitten. Die Wurzeln werden im Herbst geerntet und für Absude getrocknet. Unreife Samen werden im Sommer gesammelt und können so frisch verzehrt werden.

fenchel

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