Muskateller Salbei – Salvia sclarea

Auch dieses Kraut lieben Katzen.

Verwendet werden die Blüten, Blätter, Samen und das Öl. Muskatellersalbei ist ein bitteres, zusammenziehendes und wärmendes Kraut. Er enthält sehr schleimige Samen. Er löst Krämpfe, hilft der Verdauung, anregend auf die Gebärmutter, ist nervenberuhigend, stillt Erbrechen.

Innerlich findet er Verwendung bei Erbrechen, Appetitmangel und Menstruationsbeschwerden. Schwangere dürfen das Kraut nicht einnehmen. Äusserlich wird er bei Fremdkörper im Auge, kleineren Verletzungen und bei Geschwüren verwendet.

Anbau & Ernte

Diese Zierpflanze sät sich gerne selber aus. Salbei hat die Eigenart, das er sich nach Jahren selber verholzt und er dadurch sehr kahl wird.

muskatellersalbei

Katzengamander – Teucrium marum

Ich habe es selber noch nicht ausprobiert, aber Katzen sollen dieses Kraut lieben.

Katzengamander ist ein bitteres, herbschmeckendes und sehr duftendes Kraut. Es ist auch bekannt als Niespulver.

Wer über dieses Kraut mehr weiss, den bitte ich mich anzuschreiben, damit ich den Text aufnehmen kann.

katzengamander

Echte Katzenminze – Nepeta cataria

Die wirkende Anziehung dieser Pflanze auf Katzen bestimmt eine Substanz: Actinidin. Es werden viele Katzenspielzeuge damit hergestellt. Im Handel heisst es meistens Catnip.

Verwendet wird die ganze Pflanze. Katzenminze ist ein zusammenziehendes und kühlendes Kraut. Es wirkt fiebersenkend, krampflösend, schweissbildend und beruhigend.

Innerlich wird die Katzenminze verwendet bei, grippalen Infekten mit Fieber, Erkältungen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Herzklopfen, nervöse Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Magenverstimmung und Koliken.

Anbau & Ernte

Die Katzenminze ist eine winterharte Zierpflanze, die einen gut entwässerten, aber feuchten Boden liebt. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Teilung im Frühjahr. Es können auch Kopf- oder Grünstecklinge im Frühjahr oder im Sommer genommen werden. Für eine 2te Ernte wird empfohlen die Pflanze stark zurückzuschneiden.

katzenminze

Baldrian – Valeriana officinalis

Baldrian wurde bereits in 4. Jahrhundert v. Chr. von Hippokrates verwendet. Die Zusammensetzung des Baldrians ist bis heute nicht ganz erforscht. Die Wurzeln enthalten Iridoide, die auf das Nervensystem beruhigend wirken.

Verwendet werden die Rhizome, Wurzeln und das Öl. Es ist ein bitteres, beruhigendes und wärmendes Kraut, das einen leichten Moschusduft verströmt. Es wirkt krampflösend, verdauungsfördernd, schmerzstillend und blutdrucksenkend.

Innerlich wird es bei Schlaflosigkeit, Hysterie, Angstzuständen, Krämpfen, nervöse Verdauungsstörungen, Bluthochdruck und bei Menstruationsbeschwerden eingenommen. Übermässige Einnahme führt zu Kopfschmerzen, Herzklopfen, und Benommenheit. langfristiger Gebrauch kann zur Sucht führen. Es darf nicht bei Leberleiden eingenommen werden.

Äusserlich wirkt es bei Ekzemen, Geschwüren und kleineren Verletzungen. Es soll sehr geeignet für kühler, nervöser Disposition sein.

Anbau & Ernte

Baldrian ist eine winterharte Zierpflanze die eine feuchten Boden, Sonne oder Schatten liebt. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr. Für ein stärkeres Wachstum der Rhizome muss die Blüten regelmässig abschneiden.

Geerntet werden die Rhizome und Wurzeln im 2ten Jahr, nach dem Absterben der Blätter. Es wird alles frisch verarbeitet für Absude, Tinkturen, Aufgüsse, Flüssigkeitsextrakte oder zur Öldestillation verwendet.

baldrian

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