Mutterkraut – Tanacetum parthenium

Es handelt sich um ein scharfes, äusserst wirksames Kraut, das man mit Vorsicht geniessen sollte. Das Mutterkraut ist seit 1970 intensiv erforscht worden. Es lässt sich ziemlich sicher sagen, dass es bei Migräne und Rheuma hilft.

Verwendet wird die ganze Pflanze und die Blätter. Ein bitteres, stärkendes und kühlendes Kraut mit beissendem Geruch und üblem Geschmack. Es wirkt schmerzstillend, krampflösend, erweitert die Blutgefässe, senkt Fieber, fördert die Verdauung, ist abführend und regt die Gebärmutterfunktion an.

Innerlich findet das Mutterkraut Verwendung bei Migräne, Kopfschmerzen, Rheuma, Arthritis, Fieber, Verdauungsproblemen und Menstruationsbeschwerden. Äusserlich wird es bei blauen Flecken und Insektenstichen verwendet. Die frischen Blätter können bei einem Verzehr Dermatitis und Magengeschwüre verursachen.

Anbau & Ernte

Das Mutterkraut ist eine winterharte Zierpflanze. Das Mutterkraut gedeiht auf gut entwässerten, trockenen und steinigen Boden. Sie verträgt die volle Sonne. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr oder Herbst durch Aussaat. Für die Ernte schneidet man die ganze Pflanze während der Blüte. Blätter pflückt man nach Bedarf. Beides verwendet man frisch oder getrocknet für Aufgüsse, Flüssigextrakten, Pulver oder Tinkturen.

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